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Zu hohe Erwartungen an Ihren zukünftigen Partner? Werden Sie sich stattdessen bewusst, was Sie im Leben wirklich wollen und brauchen!

01. Februar 2016


In meiner Praxis frage ich immer wieder meine Klientinnen (zwischen 30 und 45 Jahren), wie sie sich ihren Traumpartner vorstellen:
„Es soll ein Mann sein, zu dem sie aufschauen können. Er soll Ausstrahlung und Persönlichkeit haben. Volles Haar und eine durchtrainierte Figur wären wünschenswert. Bildung, Stil, soziales Image und finanziell gut aufgestellt sind ebenso wichtig, wie empathisch, kinderlieb, fürsorglich uvm.“
„Bevor man zu viele Kompromisse eingehe, also irgendeinen nehmen würde, blieben sie lieber alleine.“

Diese Generation Frauen ist die erste, die seit der Frauenbewegung in den 70ern eine gesellschaftliche und berufliche Veränderung mit sich bringt. Im Vergleich zu den Männern haben sie aufgeholt. Sie sind gut ausgebildet, bekommen interessante Jobs und verdienen ihr eigenes Geld

Allerdings kann das bei der Partnersuche oft hinderlich sein. Sind die Ansprüche dieser Frauen vielleicht zu hoch? Wer selbst viel zu bieten hat, darf auch hohe Ansprüche an einen Partner haben?
Männer und Frauen unterscheiden sich in Ihrer Partnerschaftssuche. Kaum eine Frau geht eine Beziehung mit einem Mann unter ihrem Bildungsniveau ein. Männer suchen zwar auch Frauen auf „Augenhöhe“, schauen aber auch nach Frauen mit einem geringeren Bildungsstand oder einer anderen Gesellschaftsschicht. Ihr Augenmerk liegt weniger auf Frauen mit mehr sozialem Prestige oder einer besseren Ausbildung. Allerdings zeichnet sich auch bei Männern bei ihrer Partnersuche im Punkte „Augenhöhe“ eine Veränderung ab.

Ich empfehle meinen Klienten, ihre Ansprüche einmal aufzuschreiben und zu prüfen. Wichtig ist, dass sie sich selbst kennen und wissen, was sie wirklich wollen und womit sie gut leben können. Mister „Adonis“, der alles abdeckt, gibt es nicht. Hier heißt es dann, Abschied nehmen von einer unrealistischen Traumvorstellung. Das kann ein schmerzlicher Prozess sein. Diese Veränderung hat viel mit der eigenen Einstellung zu tun. Wichtig ist allerdings, zu schauen, mit welchen Kompromissen können die Frauen leben, denn die Konsequenzen, mit oder ohne Partner, gute oder schlechte Beziehung, tragen sie letztendlich selbst.

Und die Dinge, die sie mit ihrem zukünftigen Partner nicht erleben und leben können, die er nicht abdeckt, teilen sie vielleicht mit Freunden.

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